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Unsere Forderungen

Allgemeine Forderungen

  • Eine entstaubte, verjüngte und schlanke Kammer, die sich als Servicebetrieb für Ärztinnen und Ärzte sieht.
  • Mitsprache bei gesundheitspolitischen Entscheidungen.
  • Den versprochenen Ausbau der Notaufnahmen.
  • Eine entsprechende Personalaufstockung und faire Entlohnung bei zunehmender Arbeitsverdichtung.
  • Eine gerechte Auszahlung von anfallenden Überstunden.
  • Zusätzliche Stellen für Kassenärztinnen und -ärzte mit verbesserten Rahmenbedingungen.
  • Keine Abschaffung, sondern eine Aufwertung des Wahlarztes: Das Wahlarztsystem gibt vielen unserer Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich endlich Zeit für die Patientinnen und Patienten zu nehmen und etwas freier von Verpflichtungen und Bürokratie zu sein.
  • Eine systematische, qualitativ hochwertige Ausbildung, die Grundvoraussetzung für jedes ärztliche Handeln ist.
  • Ein nationales, für alle Ärztinnen und Ärzte frei verfügbares Fortbildungskonto von mindestens 6000 Euro pro Kopf und Jahr – für Auszubildende, Niedergelassene und Angestellte.
  • Ein Ende von ELGA, wenn nicht innerhalb eines Jahres der Nutzen für alle sichtbar gemacht wird und alle Interessenskonflikte offengelegt werden.
  • Effiziente EDV Lösungen, die vor großflächigem Einsatz auf Praxistauglichkeit zu prüfen sind. EDV Lösungen sollen Arbeit erleichtern und nicht Arbeit machen.
  • Dass Gesundheitsökonomen ihre „direkte Arbeit am Patienten“ nachweisen.

Unsere Position zum Wohlfahrtsfonds:

Der Wohlfahrtsfonds ist eine umstrittene Institution. In den letzten Jahren konnten wir schon einiges zugunsten der Ärzteschaft ändern, wie z.B. die Erhöhung der Waisenrente und Sockelpension.

Weiterhin fordern wir:


  • Eine Senkung der Höchstbeitragsgrundlage, die derzeit bei 14 % liegt.
  • Ein zeitlich befristetes Aussetzen der Zahlungen (z.B. ein beitragsfreies Jahr) muss ohne Angabe von Gründen möglich sein.
  • Eine Herabsetzung der Beiträge für Wenigverdienerinnen und -verdiener.
  • Eine Senkung des Preises für Anwartschaftspunkte, der entgegen aller versicherungsmathematischer Berechnungen wieder erhöht worden ist.
  • Ermäßigte Beiträge für Turnusärztinnen und -ärzte während der gesamten Ausbildungszeit.
  • Die genaue Berechnung und anschließende Bewertung eines möglichen Ausstiegsszenarios nach sorgfältiger Befragung der Kolleginnen und Kollegen.

Ausbildung ist unser höchstes Gut!

Wir fordern:

  • ein striktes 1:1 Verhältnis zw. Ausbildnern und Auszubildenden
  • Bedsideteaching
  • Präsentationen von Patienten
  • Führung von Patienten mit Aufbereitung des Stoffes in Kurzvorträgen – auch mit Fallpräsentation vor der Mannschaft, die dann auch die Leistung bewerten können

Wir wissen, dass dementsprechende flächendeckende Umstrukturierungen in ganz Österreich geben muss.

Statt Dienstvertrag schlagen wir einen Ausbildungsvertrag, der für beide Seiten bei Nichteinhaltung rechtlich eingeklagt werden kann, vor.

Wir stehen insgesamt zu einer Verkürzung der Facharzt-Ausbildung auf maximal 4 Jahre, sowie zur Einführung des Facharztes für Allgemeinmedizin (ebenfalls 4 Jahre). Eine Frühevaluation der Ausbildung nach 6-12 Monaten (je nach Fach) soll Auskunft über den Ausbildungsstand und die Diensttauglichkeit geben – entsprechende Modelle sind aus dem angloamerikanischen Raum bekannt, das Rad muss also nicht neu erfunden werden, sondern könnten bei den richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen implementiert werden.

Wahlgemeinschaft „Ärzte für Ärzte“-Wiener Mittelbau

Wir sind ein Zusammenschluss von mehreren Fraktionen, die ihre Kräfte gebündelt haben – für bestmögliche Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Ärztinnen und Ärzte in Wien.

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Unsere Forderungen

Wir setzen uns für alle Ärztinnen und Ärzte in Wien ein – sowohl für die niedergelassenen als auch die angestellten.

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