Forderungen für die Sektion Turnusärzte

Die Wahlgemeinschaft "Ärzt*innen für Ärzt*innen" - Wiener Mittelbau - fordert zur Verbesserung der Arbeits- und Berufsbedingungen von Ärztinnen und Ärzten folgende Maßnahmen.

Sektion Turnusärzte

 

Was die Wahlgemeinschaft "Ärzt*innen für Ärzt*innen" für die Sektion der Turnusärzte fordert.

  • Fortbildungen sind wichtig, aber oft zeitlich ein Problem. Wir fordern – wie in Niederösterreich bereits umgesetzt – mindestens 15 Tage Sonderurlaub für Fortbildungen.

  • Fortbildungen sind oft auch mit Kosten verbunden, die vor allem Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung selber nicht tragen können. Daher fordern wir EUR 6.000,- Fortbildungsgeld pro Jahr.

  • Wenn Aus- und Fortbildungen innerhalb der Arbeitszeit wahrgenommen werden, sollten sie auch als Arbeitszeit entlohnt werden.

  • Während der gesamten Ausbildungszeit sollten für Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung reduzierte Wohlfahrtsfonds- und Kammerbeiträge gelten.

  • Wir fordern einen Fortbildungsbeauftragten mit klar definierten Rechten und Pflichten an jeder Abteilung.

  • Wir fordern die volle Kostenübernahme für verpflichtende Teile der Facharztausbildung wie z.B. das Psy 3 Diplom AO Psychiatrie.

  • Wir fordern eine Erhöhung der Pflegetage für Ärztinnen und Ärzte mit Kindern.

  • Wir fordern die freie Wahl des Dienstzeitmodells (12,5 Stunden oder 25 Stunden), um Kinderbetreuung sinnvoll gestalten zu können.

  • Bürokratische Arbeiten nehmen zu viel Platz ein. Wir fordern einen Bürokratieabbau für Ärztinnen und Ärzte durch die Einführung von Stationssekretärinnen und -sekretären nur für Ärztinnen und Ärzte.

  • Wir fordern strukturierte Turnusarzt-Rotationen und planbare Urlaube ab Beginn der Ausbildung.

  • Verpflichtende Lehrpraxen müssen geregelt und adäquat finanziert sein.

 

Ausbildung ist unser höchstes Gut!

 

Wir fordern:

  • ein striktes 1:1 Verhältnis zw. Ausbildnern und Auszubildenden

  • Bedsideteaching

  • Präsentationen von Patienten

  • Führung von Patienten mit Aufbereitung des Stoffes in Kurzvorträgen – auch mit Fallpräsentation vor der Mannschaft, die dann auch die Leistung bewerten können

 

Wir wissen, dass dementsprechende flächendeckende Umstrukturierungen in ganz Österreich geben muss.

Statt Dienstvertrag schlagen wir einen Ausbildungsvertrag, der für beide Seiten bei Nichteinhaltung rechtlich eingeklagt werden kann, vor.

Wir stehen insgesamt zu einer Verkürzung der Facharzt-Ausbildung auf maximal 4 Jahre, sowie zur Einführung des Facharztes für Allgemeinmedizin (ebenfalls 4 Jahre). Eine Frühevaluation der Ausbildung nach 6-12 Monaten (je nach Fach) soll Auskunft über den Ausbildungsstand und die Diensttauglichkeit geben – entsprechende Modelle sind aus dem angloamerikanischen Raum bekannt, das Rad muss also nicht neu erfunden werden, sondern könnten bei den richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen implementiert werden.

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